1. Startseite
  2. Für Mieter
  3. Mieterservice
  4. Fragen und Antworten

Aus Sicherheitsgründen ist die Hauseingangstür grundsätzlich zu schließen. Das Abschließen der Tür ist nicht gestattet.

Die Beleuchtung ist aus Sicherheitsgründen während der Dunkelheit angestellt. Die Stromkosten der Energiesparlampen bewegen sich pro Jahr und Wohneinheit im Cent-Bereich.

Die Rechtsprechung sieht solche Maßnahmen als gegeben an, wenn im Rahmen einer ohnehin fälligen Reparatur (Bedarf muss also gegeben sein) oder Erneuerung von Bauteilen nicht die ursprüngliche Ausführung gewählt wird, sondern eine „moderne“ aufgrund neuer Erfahrungen, des Fortschreitens der technischen Entwicklung oder der Verfügbarkeit neuer, anerkannter Baumaterialien. Die Beschlussfassung erfolgt mit Mehrheit der Stimmen.

Mit Ihrer Miete leisten Sie Vorauszahlungen für Betriebskosten, manchmal auch für Wasser/Abwasser oder Heizkosten. Einmal im Jahr verrechnen wir diese Vorauszahlungen und die im Abrechnungszeitraum tatsächlich entstandenen Kosten. Diese Abrechnung bekommen Sie anschließend. Ihr Ergebnis, ein Guthaben oder eine Nachforderung, wird mit der nächsten Miete verrechnet.

Für Ihr Haus und Grundstück fallen immer wiederkehrende Kosten an, zum Beispiel für Grundsteuer, für Versicherungen, für Müllabfuhr oder für den Kabelanschluss. Diese Kosten werden auf die Mieter umgelegt und mit ihnen abgerechnet. So ist es auch im Mietvertrag vereinbart.

Wenden Sie sich bitte an das zuständige Stadtteilbüro. Die Mitarbeiter werden Ihrer Beschwerde nachgehen und die Reinigungsfirma auf die genannten Versäumnisse hinweisen, wenn es erforderlich ist.

Auf Anforderung holt der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Oldenburg Sperrmüll ab. Dafür brauchen Sie eine Sperrmüllkarte. Diese bekommen Sie in den Bürgerbüros der Stadt, beim Abfallwirtschaftsbetrieb oder auch online zum Preis von 25 Euro. Abgefahren werden maximal vier Kubikmeter, den Abfuhrtermin bekommen Sie mitgeteilt.

Für die Versorgung mit Wärme und oft auch mit Wasser leisten Sie Vorauszahlungen an die EWE. Über diese Vorauszahlungen rechnet die EWE einmal im Jahr mit Ihnen ab. Sollten Sie Fragen zu diesen EWE-Abrechnungen haben, bitten wir Sie, sich an die EWE zuwenden. Die GSG verfügt über keine Unterlagen zu EWE-Abrechnungen.

Diese Kosten können Sie als haushaltsnahe Dienstleistungen oder als Handwerkerleistungen in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Das Finanzamt benötigt als Nachweis die Betriebskostenabrechnung, die Sie in dem Jahr bekommen haben, auf das sich die Steuererklärung bezieht.

Die Soll-Instandhaltungsrücklage ist die Summe der gemäß Wirtschaftsplan beschlossenen Instandhaltungszuweisungen nach Abzug der Instandhaltungsabgänge unter der Voraussetzung, dass alle Wohnungseigentümer ihrer Beitragszahlungspflicht zur Instandhaltung nachgekommen sind. Bei der Ist-Instandhaltungsrücklage, welche die tatsächlich vorhandene Instandhaltungsrücklage widerspiegelt, ist der vorgenannte Betrag um die nicht erbrachten Beitragsleistungen der Eigentümer zur Instandhaltungsrücklage reduziert.

Das Hausgeld ist der gemäß § 16 Wohnungseigentumsgesetz vom Wohnungseigentümer als monatliche Vorauszahlung zu zahlende Anteil an den Lasten und Kosten, welche sich aus dem vorab beschlossenen Wirtschaftsplan ergeben. Darin enthalten sind die Beiträge zu den Betriebskosten, Instandhaltungskosten, Zuweisungen zur Instandhaltungsrücklage und die Verwaltungskosten. Über die mit dem Hausgeld gezahlten Beiträge hat der Verwalter einmal jährlich abzurechnen.

Im Wirtschaftsplan werden die geplanten, voraussichtlichen Kosten für das Wirtschaftsjahr vom Verwalter zur Beschlussfassung auf der Versammlung vorgelegt. Daraus ergibt sich auf Grundlage der für die WEG in der Teilungserklärung oder per Beschluss festgelegten Verteilungsschlüssel das monatlich vom Eigentümer zu leistende Hausgeld. Die Jahresabrechnung ist die Endabrechnung der tatsächlich angefallenen Kosten im Wirtschaftsjahr, welche nach Ablauf des Abrechnungsjahres auf Grundlage der für die WEG in der Teilungserklärung oder per Beschluss festgelegten Verteilungsschlüssel erstellt wird. Aus der Abrechnung ergeben sich für die Wohnungseigentümer entweder Guthaben oder Fehlbeträge. Die Beschlussfassung zur Abrechnung erfolgt auf der nächsten Versammlung.

Die Kostenverteilung ergibt sich aus § 16 Wohnungseigentumsgesetz (Nutzungen, Lasten und Kosten) sowie aus der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung (Hausgeld / Lasten und Kosten) der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Regelungen in der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung haben Vorrang vor dem Gesetz und sind zu bestimmten Kostenpositionen konkreter.

Bitte melden Sie dies Ihrem zuständigen Stadtteilbüro und vereinbaren Sie direkt mit den Mitarbeitern einen Besichtigungstermin.

Holen Sie für die Baufinanzierung mehrere Angebote von verschiedenen Kreditinstituten ein und vergleichen Sie diese miteinander. Schon kleine Unterschiede bei den Konditionen haben große Wirkung. So kann ein Unterschied im Zinssatz von beispielsweise 0,5 Prozent für Sie – über die gesamte Laufzeit des Darlehens gesehen – Mehrkosten von mehreren Tausend Euro bedeuten.

Solange Baugeld noch billig ist, sichern Sie sich einen günstigen Zinssatz mit möglichst langer Laufzeit. Die Zinsbindungsfrist sollte mindestens zehn Jahre betragen, besser sind 15 Jahre. Sollte von Ihrem Kreditinstitut auch eine Zinsbindung für die gesamte Laufzeit des Darlehens angeboten werden, sollten Sie ggf. diese Option wählen.

Bitte wenden Sie sich an unsere Bauleiter, Herrn Müller, Tel. (0441) 9708-157, oder Herrn Klein, Tel. (0441) 9708-180.

Ein Recht auf ruhestörenden Lärm, Feiern oder Partys gibt es nicht! Weder einmal, noch dreimal im Jahr, erst recht nicht einmal im Monat darf lautstark gefeiert werden. Bei allen Feiern, Grill- und Fußballabenden müssen Mieter Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. Dazu zählt das Einhalten der Nachtruhe ab 22 Uhr – dies gilt auch für Balkone, Terrassen und Gärten. Auch zwischen 13 und 15 Uhr muss besonders Rücksicht genommen werden.

Zwischen 22 und 7 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr

In einem Mietshaus wohnen Menschen mit vielen verschiedenen Interessen. Es ist deshalb für ein gedeihliches Miteinander sehr wichtig, auf die Rechte, Wünsche und Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.

Menschen sind verschieden. Jeder hat andere Ideen, andere Wünsche und Gewohnheiten. Toleranz bedeutet, das zu akzeptieren. Man muss nicht alles gut und richtig finden, was andere machen, glauben oder denken – aber man muss sich nicht gleich darüber aufregen. Entstehen Probleme, sollten sie freundlich thematisiert werden.

Nein. Das Grillen auf den Balkonen ist gemäß Hausordnung nicht gestattet.

Haus- und Kellertüren sollten schon aus Sicherheitsgründen geschlossen, aber nicht abgeschlossen sein. Dies verhindert, dass Unbefugte ins Haus kommen, gewährleistet aber, dass bei Gefahr (z. B. Feuer, Rauch) Besucher ohne Schlüssel das Haus verlassen können.

Auf Haus-, Treppen- und Kellerfluren dürfen keine Gegenstände abgestellt werden. Diese Bereiche dienen als Fluchtwege. Abgestellte Gegenstände würden eine Gefahr darstellen. Keller und Böden sind Mietnebenräume und dienen als Abstellräume, sofern sie einzelnen Wohnungen direkt zugeordnet sind. Gemeinschaftliche Flächen, wie Wasch- und Trockenräume sind keine Abstellflächen. Auf gemeinschaftlichen Böden sollte jederzeit erkennbar sein, welche Sachen wem gehören. Selbstverständlich dürfen feuergefährliche Stoffe und Substanzen nicht im Haus gelagert werden. Motorisierte Fahrzeuge haben ebenfalls nichts im Haus zu suchen.

Der Balkon gehört zur Wohnung. Rücksichtnahme ist geboten. So ist etwa beim Gießen der Blumen darauf zu achten, dass das Wasser nicht auf den darunterliegenden Balkon fließt. In keinem Fall dürfen Gegenstände oder gar Abfälle über die Brüstung geworfen oder „entsorgt“ werden. Teppiche, Decken und andere Textilien sollten nicht über der Brüstung ausgeklopft werden. Wäsche sollte unterhalb der Brüstung getrocknet werden. Es darf nicht gegrillt werden, Immissionen durch Qualm sind zu vermeiden, Ruhezeiten zu beachten.

Sofern keine Fremdfirma mit dieser Aufgabe beauftragt wurde, erfolgt die Reinigung von Treppenhaus, Kellergang, Boden und Bürgersteig wechselseitig gemäß dem Reinigungsplan. Dieser kann einvernehmlich durch die Mieter oder den Vermieter erstellt werden. Häufig wird hierbei auch das Herausstellen der Mülltonnen geregelt.

Sicherungen oder Leuchtmittel für das Treppenhaus, den Keller oder Außenbereiche gibt es beim Vermieter Ihrer Wohnung. Sicherungen oder Leuchtmittel für die Wohnung müssen Sie als Mieter eigenverantwortlich kaufen.

In die Abflüsse von Küche und Bad dürfen nur Wasser, Rückstände vom üblichen Bad und das Toilettenpapier. Andere Abfälle aus der Küche (z.B. Fette, Öle, Soßenreste, Schalen, Obstreste) gehören ebenso wenig in die Abflüsse wie etwa Katzenstreu. Letzteres gehört in die Restmülltonne, die anderen Küchenabfälle in die Biotonne.

Die Rasenflächen sind zum Spielen und Verweilen freigegeben. Fußballspielen ist hier allerdings nicht erlaubt. Verunreinigungen und Beschädigungen an Pflanzungen sind unbedingt zu vermeiden.

Auf den Spielplätzen. Die Nutzung der Geräte erfolgt aber auf eigene Gefahr. Im Treppenhaus und im Keller dürfen Kinder nicht spielen.

Ihren Wagen parken Sie in der von Ihnen angemieteten Garage, dem von Ihnen angemieteten Stellplatz oder auf einem der zum Haus gehörenden freien Stellplätze für Mieter und Besucher. Sollte alles belegt sein, bleiben nur die öffentlichen Parkflächen. Diese Regelung gilt auch für motorisierte Zweiräder. Abgemeldete Fahrzeuge und Wohnanhänger dürfen nicht auf den Parkplätzen stehen.

Ja, sofern es sich um keine extreme Beschallung wie bei einem Schlagzeug handelt. Musizieren ist täglich außerhalb der Ruhezeiten und nicht an Sonn- und Feiertagen bis zu zwei Stunden erlaubt.

Jeder Mieter darf bis zu sechs Wochen Besucher oder Besucherinnen bei sich aufnehmen. Wollen Sie die Wohnung mit einer weiteren Person teilen oder soll jemand längerfristig einziehen, ist ein schriftlicher Antrag auf Untervermietung einzureichen. Erst nach schriftlicher Genehmigung gilt die Untervermietung als genehmigt.

Für Bauten oder Veränderungen brauchen Sie in jedem Fall einen schriftlichen Antrag. Technische Mitarbeiter werden den Antrag prüfen und, sofern möglich, genehmigen.

Grundsätzlich nicht. Mittlerweile gibt es andere technische Möglichkeiten, internationale Fernsehprogramme zu empfangen. In jedem Fall bedarf es eines schriftlichen Antrages.

Die Kündigung muss schriftlich mit Unterschriften aller Vertragspartner erfolgen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen beträgt die Kündigungsfrist für den Mieter drei Monate.

Wenden Sie sich bitte direkt an die GSG. Hier wird Ihnen ein Berechtigungsschein zum Anfertigen eines weiteren Schlüssels auf Ihre Kosten ausgestellt.

Sie mieten Ihre Wohnung grundsätzlich zu Wohnzwecken an. In Ausnahmefällen kann nach einem schriftlichen Antrag eine Prüfung erfolgen.

Bitte rufen Sie sofort bei der Feuerwehr an, Telefon 112.

Wichtig ist, dass Sie niemanden behindern. Ist das nicht der Fall, können Sie den Kinderwagen oder den Rollator in den Flur stellen. Sprechen Sie vorher bitte mit unserem Außendienst.

Die GSG ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungserfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht teil, da sie dazu nicht verpflichtet ist.

Bitte wenden Sie sich an den zuständigen Bauleiter. Dessen Namen finden Sie in dem Infoschreiben oder an der Pinnwand im Treppenhaus.

Wenn Sie eine Therme in der Wohnung haben, prüfen oder korrigieren Sie bitte die Einstellung Ihres Raumthermostaten und den Wasserdruck (1 bis 1,2 bar). Falls die Heizungen nach der Prüfung immer noch kalt sind, wenden Sie sich bitte an das zuständige Störungscenter der EWE mit Angabe der WBIS-Nummer, um die Therme zuordnen zu können. Tel. (01801) 39 32 01. Der Service ist 24 Stunden erreichbar.

Sie können sich einen Anbieter aussuchen. Der Anschluss über das Fernsehkabel kann nur bei Ihrem Kabelversorger erfolgen. Die GSG-Wohnungen werden in der Regel durch die Antennentechnik Weser-Ems versorgt. Wenn der Anschluss über Ihr Telefonkabel erfolgt, gibt es keine Einschränkungen bei der Wahl Ihres Anbieters.

Die GSG-Wohnungen sind mit einem Breitbandkabelanschluss zum Empfang von Fernsehprogrammen ausgestattet. Die Kosten dafür werden mit den Betriebskosten abgerechnet. Eine Kündigung des Anschlusses oder ein Anbieterwechsel sind nicht möglich.

Bitte melden Sie diese Störung direkt bei Ihrem Anbieter.

Neben dem vereinbarten Kaufpreis trägt der Käufer in der Regel auch die Erwerbskosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. eine Maklerprovision. Die genannten Positionen belaufen sich insgesamt auf etwa 13 Prozent des Kaufpreises.

Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass Kaufverträge und Grundschuldbestellungen notariell beurkundet werden müssen. In anderen Fällen sollten Absprachen mit Banken, Baufirmen oder weiteren Beteiligten immer schriftlich festgehalten werden. Vertrauen Sie nicht auf mündliche Zusagen!

Wenn Sie Leistungen vom Jobcenter oder vom Sozialamt beziehen, benötigen wir immer eine Kostenzusage zur Mietübernahme von der entsprechenden Stelle. Hierfür bekommen Sie von uns ein Mietangebot, mit dem Sie zur Behörde gehen und es vorzeigen. Wenn alle Voraussetzungen stimmen, erhalten Sie eine Kostenzusage, die Sie wieder bei der GSG abgeben müssen.

Sofern der Mietvertrag nichts festlegt, gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) für den frei finanzierten Wohnungsbau. Für den preisgebundenen Wohnungsbau gelten andere gesetzliche Bestimmungen (WoBindG, II. BV u. a.).

Grundmietenerhöhungen können wegen höherer Vergleichsmieten (§§ 558 ff. BGB) oder wegen Modernisierungen (§§ 559 ff. BGB vorgenommen werden. Es gibt außerdem Mieterhöhungen aufgrund von Vereinbarungen (§ 557 BGB), Änderung der Staffelmiete (§ 557 a BGB) oder Vereinbarungen für die Indexmiete (§ 557 b BGB).

Bei einer Vergleichsmietenanhebung nach §§ 558 ff. BGB schuldet der Mieter durch schriftliche Zustimmung die erhöhte Miete mit Beginn des dritten Kalendermonats nach dem Zugang des Erhöhungsverlangens (§ 558 b BGB).

Für Mieterhöhungen aufgrund einer Modernisierung gilt die gleiche Frist (§ 559 b BGB).

Der Mieter ist Vertragspartner der GSG OLDENBURG Bau- und Wohngesellschaft mbH. Daher benötigen wir vom Mieter die Zustimmung zur Mieterhöhung. Die Kostenübernahme der erhöhten Miete abzuklären fällt in den Verpflichtungsbereich des Mieters. Die Mitteilung an das Jobcenter oder die Stadt Oldenburg ersetzt nicht die vom Vermieter angeforderte Zustimmung zur Mieterhöhung.

Bei der Vornahme einer Mieterhöhung aufgrund höherer Vergleichsmieten (§ 558 BGB) müssen Mieter schriftlich zustimmen. Bei Nichtzustimmung sieht der Gesetzgeber nur die Klageerhebung (§ 558 b BGB) vor.

Für die Mieterhöhung werden verschiedene Vergleichskriterien herangezogen. Mögliche Mängel werden dabei nicht berücksichtigt und berechtigen nicht, die Zustimmung zu verweigern. Sollten Mängel vorhanden sein, können sich die Mieter an unser zuständiges Stadtteilbüro wenden.

Erst nach Beendigung des Mietverhältnisses kann der Mieter vom Vermieter die hinterlegte Mietkaution zurückverlangen. Die Kaution dient dem Vermieter als Sicherheit für alle aus dem Mietverhältnis gegenüber dem Mieter bestehenden oder bei Auszug entstehende Ansprüche. Das kann etwa eine rückständige Miete, eine anfallende Nachzahlung aus der Betriebs- bzw. Nebenkostenabrechnung oder ein Anspruch wegen nicht durchgeführter Schönheitsreparaturen sein. Die Mietkaution darf nicht "abgewohnt" werden. Mieter dürfen auch nicht die Mietzahlungen einstellen und die ausstehenden Mieten mit der Kaution verrechnen. Der Vermieter kann die Kaution bis zur vollständigen Beseitigung eventueller Mängel einbehalten. Dem Vermieter stehen bis zu sechs Monate Prüfungszeit wegen etwaiger Schadenersatzansprüche zu.

Sollte nach Mietvertragsende gegenüber dem Mieter keine Schadensansprüche bestehen, steht die Kaution der ARGE zu und wird auch an diese ausgezahlt. Bei Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der ARGE, dass die Kaution an den Mieter ausgezahlt werden soll, wird das Kautionsguthaben an den Mieter ausgezahlt.

Nein, wir nehmen keine Provision. Wir verlangen lediglich eine Kaution in Höhe von 2,5 Kaltmieten.

Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Mietzahlung oder der Betriebskostennachzahlung haben, wenden Sie sich bitte umgehend an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Mietzahlungsangelegenheiten. Wir werden gemeinsam mit Ihnen nach einer Lösung suchen.

Sind Sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten, setzen Sie sich bitte umgehend mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Mietzahlungsangelegenheiten in Verbindung. Wir werden gemeinsam mit Ihnen nach einer Lösung zur Erhaltung Ihrer Wohnung suchen.

Wir nehmen keine Provision. Wir verlangen lediglich eine Kaution in Höhe von 2,5 Kaltmieten.

Bitte stellen Sie einen schriftlichen Antrag an die GSG und nennen Sie darin Ihre Wünsche.

Um an Ihre Wohnung einen Balkon anzubauen, müssen sich alle Mieter einer Hausseite einig sein, dass sie einen Balkon möchten. Dabei muss jeder bereit sein, eine Mieterhöhung von ca. 50 bis 70 Euro monatlich zu tragen. Ist das der Fall, stellen Sie bitte gemeinsam einen schriftlichen Antrag. Wir prüfen daraufhin, ob ein Balkon baurechtlich zulässig ist.

Änderungswünsche können nicht berücksichtigt werden, da hierdurch evtl. eine Bauzeit- und Kostenveränderung entstehen würde. Die Baumaterialien sind durch die GSG festgelegt, um später anfallende Reparaturen kostengünstig ausführen zu können.

Generell ist das Betreten der Baustelle für Unbefugte verboten. Falls eine Besichtigung stattfinden soll oder Aufmaße geplant sind (z. B. vom Küchenlieferanten), ist unbedingt eine Terminabsprache mit der technischen Abteilung der GSG zu vereinbaren.

Wir bauen in unseren Neubauten keine Küchen ein. Sie haben somit die Möglichkeit, unter Beachtung der vorgegebenen Anschlüsse, eine Küche ihrer Wahl aufzustellen.

Die telefonische Reparaturannahme erreichen Sie während der Geschäftszeiten der GSG unter Tel. (0441) 9708-132. Online können Sie Ihre Schadensmeldung hier abgeben.

Außerhalb der Geschäftszeiten steht für Sie der Technische Notdienst unter Tel. (0172) 422 41 12 bereit.

Nachträgliche Veränderungen bedürfen einer Genehmigung der GSG. Anträge dafür sind schriftlich beim jeweiligen Stadtteilbüro oder direkt bei der Zentrale einzureichen.

Im Falle eines Wasserschadens setzen Sie sich bitte unverzüglich mit unserer Reparaturannahme, Tel. (0441) 97 08-1 32 oder dem zuständigen Stadtteilbüro in Verbindung. Außerhalb der Bürozeiten wenden Sie sich bitte an den Notdienst, Tel. (0172) 4224112. Unsere Mitarbeiter werden alles Weitere veranlassen.

Grundsätzlich lässt die GSG keine Umbauten in ihren Mietwohnungen zu. Aber es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel, wenn es sich um eine Anpassung für ältere oder pflegebedürftige Mieter handelt. In diesem Fall stellen Sie einen Antrag, damit wir die Durchführung prüfen können. Die Arbeiten werden von unseren Fachfirmen ausgeführt. Die Kosten sind vom Mieter zu tragen.

Bei der Sanierung werden Arbeiten durchgeführt, die dem Werterhalt des Hauses dienen. Hierbei handelt es sich um Reparatur- oder Instandsetzungsarbeiten. Modernisierungsmaßnahmen verbessern den Wert des Hauses. So führen eine Wärmedämmung der Gebäudehülle oder der Anbau von Balkonen zu einem höheren Wohnkomfort und unter Umständen zu einem geringeren Energieverbrauch der Mieter.

Die Entscheidung, welche Häuser wann saniert werden, ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen unter anderem der Zustand und der Standort des Gebäudes. Jedes Jahr wird eine neue Prioritätenliste erstellt, so dass wir Ihnen leider nicht mitteilen können, wann welches Gebäude für die Sanierung vorgesehen ist.

Der Balkon wird zu Ihrer eigenen Sicherheit abgeschlossen, wenn während der Sanierung das Benutzen des Balkons eine Gefahr darstellt. In den meisten Fällen wird das Balkongeländer entfernt und somit besteht kein Absturzschutz mehr. Der Schlüssel für das Sicherheitsschloss wird Ihnen ausgehändigt, sobald die Sanierungsarbeiten am Balkon abgeschlossen sind.

Eine Kellerdeckendämmung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. In vielen unserer Häuser ist die Deckenhöhe im Keller sehr niedrig. Zusätzlich verlaufen viele Leitungen der Hausinstallation unter der Kellerdecke. Eine Dämmung würde unweigerlich zu Komplikationen führen.

Die GSG ist dabei, Dachböden gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu dämmen. Wenn in dem von Ihnen bewohnten Haus der Dachboden gedämmt wird, werden Sie rechtzeitig benachrichtigt.

Abends wird das WC provisorisch angeschlossen, damit die Benutzung während der Nacht gewährleistet werden kann. Tagsüber sind Ausweicheinrichtungen zu nutzen. Hier bieten sich eventuell Nachbarn, Freunde und öffentliche Einrichtungen an. Die Toilette ist meistens nach sieben Werktagen wieder nutzbar.

Nein.

Dafür stellen Sie schriftlich einen formlosen Antrag bei der GSG. Der zuständige Sachbearbeiter meldet sich dann bei Ihnen. Er wird alles Weitere, wie Machbarkeit, Ausstattung, Kosten, eine eventuelle Kostenübernahme durch einen Träger und den Zeitraum der Maßnahme mit Ihnen klären.

Je nach Größe des Bades benötigen wir ca. zwei Wochen, mindestens jedoch zehn Arbeitstage.

Jede Badmodernisierung ist mit einer Mieterhöhung verbunden. Falls Ihre Miete von einer sozialen Einrichtung getragen oder mitfinanziert wird, müssen Sie bei der Behörde zusätzlich eine schriftliche Genehmigung beantragen.

Die durchschnittliche Mieterhöhung beträgt je nach Aufwand bei einer kompletten Badmodernisierung ca. 40 bis 50 Euro. Bei einer Teilmodernisierung müssen Sie mit ca. 25 Euro Mehrkosten im Monat rechnen. Die genaue Mietberechnung wird Ihnen schriftlich mitgeteilt.

Die Krankenkassen unterstützen den Umbau des Bades, falls ein Mieter mindestens Pflegestufe I hat, mit bis zu 4.000 Euro. Bei einer Teilmodernisierung, etwa beim Umbau „Dusche statt Badewanne“, könnten die Zuschüsse der Krankenkasse ausreichen, so dass keine Mieterhöhung zu erwarten ist.

Als Mieter müssen Sie bei der Krankenkasse vorab einen Antrag auf eine individuelle, das Wohnumfeld verbessernde Maßnahme stellen. Diesem Antrag muss zugestimmt werden. Im Anschluss übernimmt die GSG alle weiteren Maßnahmen.

Die Badausstattung ist bei der GSG standardisiert. Gerne zeigen wir Ihnen Muster der Wand- und Bodenfliesen.

Am besten ist es, wenn sich das in der Hausgemeinschaft klären lässt und der Reinigungsplan eingehalten wird. Wenn die Hausgemeinschaft mehrheitlich wünscht, dass Reinigungsarbeiten von einer Firma ausgeführt werden sollen, bitten wir um eine schriftliche Mitteilung. Die Kosten dafür werden mit den Betriebskosten abgerechnet.

Gemäß § 24, Abs. 6, Satz 1 Wohnungseigentumsgesetz ist über die in einer Wohnungseigentümerversammlung gefassten Beschlüsse eine Niederschrift (Protokoll) zu erstellen. Diese enthält Angaben zur Bezeichnung der Wohnungseigentümergemeinschaft, dem Versammlungsort, den Versammlungstag und – zeitraum, die Anzahl der insgesamt vertretenen Stimmen sowie die Tagesordnung inkl. der Abstimmungsergebnisse. Jeder Wohnungseigentümer ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen

Die Niederschrift wird gemäß § 24, Abs. 6, Satz 2 Wohnungseigentumsgesetz vom Versammlungsleiter und einem Wohnungseigentümer und, falls ein Verwaltungsbeirat bestellt ist, auch von dessen Vorsitzenden oder seinem Vertreter unterschrieben. Die Unterzeichnenden müssen bei der Versammlung anwesend gewesen sein.

Rohrverstopfungen beseitigt die Firma Onyx / Veolia. Bitte vereinbaren Sie direkt mit der Firma einen Termin unter der Tel. (0441) 926 69 77. Es entstehen Ihnen keine Kosten.

Die Einberufung der Wiederholungseigentümerversammlung erfolgt nach nicht beschlussfähiger Erstversammlung mit erneuter Einladung unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen. Diese Eigentümerversammlung ist auf jeden Fall beschlussfähig und muss die gleichen Tagesordnungspunkte enthalten wie bei der geladenen Erstversammlung.

Ein Beschluss ist im Regelfall zustande gekommen, wenn er mit der im Wohnungseigentumsgesetz oder in der Gemeinschaftsordnung geforderten Stimmenmehrheit (mehr Ja- als Nein-Stimmen) der anwesenden oder vertretenen Wohnungseigentümer gefasst wurde und vom Vorsitzenden der Wohnungseigentümerversammlung verkündet wurde. Zu besonderen Themen können andere Stimmenmehrheiten erforderlich sein (Bsp.: bauliche Veränderungen). Eine Sonderform bildet der Umlaufbeschluss.

Der Umlaufbeschluss ermöglichst außerhalb einer Wohnungseigentümerversammlung im sog. Umlaufverfahren eine Beschlussfassung; zwingende Voraussetzung ist jedoch, dass alle Wohnungseigentümer schriftlich zustimmen und der Verwalter den Beschluss (z.B. durch Rundschreiben) verkündet.

Stimmenthaltungen sind nicht zu werten und gelten daher auch nicht als Nein-Stimmen.

Das Wohnungseigentumsgesetz geht gemäß § 25 Abs. 2 Satz 1 grundsätzlich vom sogenannten Kopfprinzip aus. Dieser gesetzliche Stimmrechtsvorschlag ordnet also jedem Eigentümer eine Stimme zu. Hier stellt das Gesetz auf die Person des Eigentümers ab. Diese Person hat dann auch nur eine Stimme, wenn sie mehrere Wohnungen hat.

Anstelle des Kopfprinzips kann in der Teilungserklärung eine abweichende Regelung getroffen werden, z. B. das Stimmrecht nach Einheiten, wonach beispielsweise ein Eigentümer mit zwei Wohnungen auch zwei Stimmen hat.

Bei dem Wert-oder Anteilsprinzip wird auf die Größe des grundbuchlich festgestellten Miteigentumsanteils abgestellt.

Gesetzlich geregelte Stimmrechtsausschlüsse finden sich in § 25 Abs. 5 Wohnungseigentumsgesetz. Hiernach ist der Eigentümer nicht stimmberechtig bei einer Beschlussfassung über die Vornahme eines Rechtsgeschäftes zwischen ihm und der Gemeinschaft, bei der Beschlussfassung über die Einleitung eines Rechtsstreits der anderen Wohnungseigentümer gegen ihn oder wenn er nach §18 des Wohnungseigentumsgesetzes rechtskräftig verurteilt wurde.

Daneben gelten die allgemeinen Regeln eines Stimmausschlusses immer für den Fall, dass es um den betroffenen Eigentümer selbst geht.

Bei grundsätzlich möglichen Mehrheitsbeschlüssen ist ein Beschluss wirksam gefasst, wenn grundsätzlich mehr abgegebene Ja-als Nein-Stimmen gezählt werden. Bei Stimmengleichheit gilt ein Beschluss als nicht zustande gekommen.

Als Frist für die Anfechtung eines WEG-Beschlusses sieht § 46 Wohnungseigentumsgesetz einen Monat vor. Der Anfangspunkt ist das Datum der Beschlussfassung.

Nach der Verkündung des Abstimmungsergebnisses durch den Verwalter ist eine Änderung des Abstimmungsverhaltens eines Eigentümers nicht möglich.

Neben dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) gilt auch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)

Das Sondereigentum ist entweder das Eigentum an einer Wohnung oder an abgeschlossenen, aber nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen. Mit jedem Sondereigentum ist ein Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen Eigentum verbunden.

Das Gemeinschaftseigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist in rechnerische Bruchteile aufgeteilt und wird meist in 100stel, 1.000stel oder 10.000stel angegeben. Bei Teilung eines Wohnhauses in eine Eigentümergemeinschaft wird festgelegt, wie viele Miteigentumsanteile auf ein Sondereigentum entfallen. Dieser Miteigentumsanteil gilt grundsätzlich nach § 16 WEG als Kostenverteilerschlüssel.

Gemäß § 1 Abs. 2 WEG wird das Sondereigentum an einer Wohnung verbunden mit einem Miteigentumsanteil an dem Gemeinschaftseigentum als Wohnungseigentum bezeichnet.

Zum Gemeinschaftseigentum zählen im Sinne des § 1 Abs. 5 WEG die Gebäudeteile, Anlagen und Einrichtungen, die nicht im Eigentum eines Dritten oder im Sondereigentum stehen. Sind Gebäudeteile für die Sicherheit oder dessen Bestand notwendig, sind sie nach § 5 Abs. 2 WEG Gemeinschaftseigentum. Gleiches gilt für Einrichtungen und Anlagen, die dem gemeinschaftlichen Gebrauch der Wohnungseigentümer dienen, auch wenn diese sich im Bereich des Sondereigentums befinden. Nach § 5 Abs. 3 WEG können durch Vereinbarung auch Gebäudebestandteile, die zu Sondereigentum erklärt werden können, zum Gemeinschaftseigentum gehören.

Als ein Sondernutzungsrecht kann ein eingeräumtes und dauerndes Recht eines oder mehrerer Sondereigentümer bezeichnet werden, bestimmte Einrichtungen, Flächen und Anlagen des Gemeinschaftseigentums alleine nutzen zu dürfen. Ist ein Sondernutzungsrecht eingeräumt, sind die übrigen Miteigentümer von dieser Nutzung ausgeschlossen. Trotz Einräumung eines Sondernutzungsrechts bleiben die überlassenen Einrichtungen, Flächen oder Anlagen Gemeinschaftseigentum. Hinsichtlich der Kostentragungsregelung für die Instandsetzung oder Instandhaltung kann eine abweichende Regelung getroffen werden.

Die Teilungserklärung wird benötigt, um nach § 1 WEG Wohnungseigentum zu begründen. Mit der Teilungserklärung erklärt der teilende Eigentümer gegenüber dem Grundbuchamt die Grundstücksaufteilung in Sondereigentum verbundenen mit Miteigentumsanteilen am gemeinschaftlichen Eigentum. In ihr kann außerdem festgelegt werden, welche Gebäudeteile im Sondereigentum und welche im Gemeinschaftseigentum stehen und welche Sondernutzungsrechte eingeräumt werden. Die Teilungserklärung ist Grundlage der Eigentümergemeinschaft und somit auch für die Erstellung von Wohnungsgrundbüchern notwendig.

Grundsätzlich ja, sofern die Teile der Wohnung im Sondereigentum stehen. Eine Veränderung an dem gemeinschaftlichen Eigentum (z.B. tragende Wände innerhalb der Wohnung) oder der äußeren Gebäudegestaltung (z.B. Balkongeländer) darf nicht ohne Abstimmung der Gemeinschaft vorgenommen werden.

Gemäß § 20 Abs. 2 WEG kann die Verwalterbestellung nicht ausgeschlossen werden. Ist die Verwaltung durch einen Verwalter von einem Eigentümer gewünscht, so ist dieser zu bestellen.

Gemäß § 26 WEG wird ein Verwalter über einen Beschluss der Wohnungseigentümer mit Stimmmehrheit bestellt. Bei einer Erstbestellung bei einem Neubau eines Wohnhauses wird in der Praxis oftmals von dem Verkäufer der erste Verwalter bestimmt und entsprechend in den Kaufverträgen festgelegt.

Die Verwalterbestellung darf gemäß § 26 WEG für höchstens fünf Jahre erfolgen. Im Falle der ersten Bestellung nach Wohnungseigentumsbegründung darf der Verwalter für höchstens drei Jahre bestellt werden.

Die Aufgaben und Befugnisse des WEG-Verwalters ergeben sich aus § 27 WEG. Unter anderem gehören hierzu:

  • die Beschlüsse der Wohnungseigentümer durchzuführen und für die Durchführung der Hausordnung zu sorgen
  • für die ordnungsgemäße Instandhaltung/-setzung zu sorgen
  • in dringenden Fällen sonstige zur Erhaltung des gemeinschaftlichen Eigentums erforderliche Maßnahmen zu treffen
  • die Verwaltung der gemeinschaftlichen Gelder vorzunehmen

Weiter ist der Verwalter berechtigt, alle die Handlungen vorzunehmen, aus deren Unterlassung der Eigentümergemeinschaft ansonsten ein Nachteil bzw. Schaden entstehen könnte.

Der Verwaltungsbeirat ist neben der Eigentümergemeinschaft und dem Verwalter das dritte Organ der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Er ist allerdings nicht zwingend vorgeschrieben, d. h. seine Bestellung kann auch ausgeschlossen werden. Die Wohnungseigentümer beschließen durch Stimmenmehrheit seine Bestellung, deren Dauer im Gegensatz zur Verwalterbestellung zeitlich nicht begrenzt ist. Der Beirat setzt sich nach dem Gesetz aus einem Wohnungseigentümer als Vorsitzenden und zwei Wohnungseigentümern als Beisitzer zusammen.

Die Aufgaben des Beirats sind:

  • die Unterstützung des Verwalters bei der Durchführung seiner Aufgaben
  • die Prüfung von Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung und Rechnungslegung der Kostenanschläge sowie Stellungnahme dazu

Die Frist der Einberufung soll, sofern nicht ein Fall besonderer Dringlichkeit vorliegt, nach § 24, Absatz 4 WEG mindestens zwei Wochen betragen. In besonders dringlichen Fällen kann sie kürzer sein.

Die Versammlung der Wohnungseigentümer wird von dem Verwalter mindestens einmal im Jahr einberufen. Sofern eine Notwendigkeit besteht (z. B. bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen) kann die Einberufung weiterer Versammlungen sinnvoll/erforderlich sein. Die Versammlung der Wohnungseigentümer muss außerdem vom Verwalter in den durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer bestimmten Fällen, im Übrigen dann einberufen werden, wenn dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe von mehr als einem Viertel der Wohnungseigentümer verlangt wird.

Die Versammlung ist gem. § 25 Absatz 3 WEG beschlussfähig, wenn die erschienenen stimmberechtigten Wohnungseigentümer mehr als die Hälfte der Miteigentumsanteile repräsentieren – berechnet nach der im Grundbuch eingetragenen Größe dieser Anteile. Die Gemeinschaftsordnung/Teilungserklärung oder eine Vereinbarung der Wohnungseigentümer können allerdings auch eine andere Regelung oder einen gänzlichen Verzicht hierauf vorsehen.

Grundsätzlich ist eine Vertretung in der Eigentümerversammlung zulässig. Die Teilnahme an der Eigentümerversammlung und die Ausübung des Stimmrechts sind keine höchstpersönlichen Angelegenheiten und können deshalb auch von einem Vertreter ausgeübt werden. Theoretisch ist deshalb jeder Wohnungseigentümer berechtigt, sich durch jeden beliebigen Dritten in der Ausübung seines Stimmrechts und damit der Teilnahme an der Wohnungseigentümerversammlung vertreten zu lassen. In der Regel hängt die Möglichkeit einer Vertretung bzw. Erteilung einer Stimmrechtsvollmacht jedoch davon ab, ob dieser Grundsatz durch eine Regelung in der Teilungserklärung oder einer späteren Vereinbarung eingeschränkt wurde. Eine solche Beschränkung der Vertretungsmöglichkeiten auf einen bestimmten Personenkreis – z. B. Ehegatten, Kinder, andere Eigentümer und den Verwalter – ist grundsätzlich zulässig.

Im Allgemeinen ist die Vertretungsvollmacht schriftlich spätestens bei Beginn der Versammlung dem Versammlungsleiter vorzulegen. Das BGB schreibt in § 167 Absatz 2 zwar keine besondere Form der Vollmacht vor, jedoch ist die Schriftform häufig in der Gemeinschaftsordnung bzw. Teilungserklärung vorgesehen. Ein Fax oder eine E-Mail genügen dann in diesem Fall nicht, die Vollmacht muss in der Versammlung im Original vorhanden sein. Vollmachtgeber und Bevollmächtigter müssen sich eindeutig aus der Formulierung in der Vollmacht ergeben.

Der Energieausweis ist ein Dokument, welches ein Gebäude energetisch bewertet. Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise werden in Deutschland in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Bei Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden ist nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) ein Energiebedarfsausweis auszustellen. Einem potenziellen Käufer oder Mieter ist ein Energieausweis zugänglich zu machen (§ 16 Abs. 2 EnEV). Grundsätzlich können Energieausweise für bestehende Gebäude entweder auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des gemessenen Energieverbrauchs ausgestellt werden. Aus den Aussagen des Energieausweises ist jedoch ausdrücklich kein Rückschluss auf die tatsächlich auftretenden Energiekosten möglich. Gründe hierfür sind, dass die Berechnung auf einem Normklima in Deutschland und einer Normnutzung, wie einer gleichmäßigen Beheizung des Gebäudes, basiert. Der Standort und das Nutzerverhalten beeinflussen somit das tatsächliche Ergebnis. Im Bedarfsausweis werden der Primär- und der Endenergiebedarf ausgewiesen, im Verbrauchsausweis der (End-)Energieverbrauchskennwert.

Der Wohnberechtigungsschein (WBS), umgangssprachlich auch B-Schein genannt, ist eine amtliche Bescheinigung in Deutschland, mit deren Hilfe ein Mieter nachweisen kann, dass er berechtigt ist, eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung zu beziehen. Er wird auf Grundlage von § 5 des Wohnraumbindungsgesetzes (WoBindG) in Verbindung mit § 27 Abs. 3 bis 5 WoFG (Wohnraumförderungsgesetz) ausgestellt.

Wir vermieten Wohnungen mit folgenden Arten von Wohnberechtigungsscheinen:

  • Senioren mit einem Mindestalter von 60 Jahren. Diesen WBS benötigt man für einige Wohnungen bei uns, deren Nutzung ausschließlich für Senioren gedacht ist.
  • Studenten, Schüler oder Auszubildende. Diesen WBS benötigt man für unsere WG-Zimmer in der Myliusstraße und der Cloppenburger Straße
  • Allgemeiner Wohnberechtigungsschein

Der Wohnberechtigungsschein wird vom Wohnungsamt der Gemeinde an Personen ausgestellt, die in der Bundesrepublik Deutschland einen dauerhaften Aufenthalt begründen können. Er gilt für die Dauer von einem Jahr ab Ausstellung. Eine geförderte Wohnung darf nur an Personen vermietet werden, deren (Gesamt-) Nettoeinkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet.

Die Geschäftszeiten der Hauptverwaltung sind montags bis mittwochs von 8 bis 16.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

Zum Anfang der Seite scrollen